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Buchweizen

Buchweizen ist, auch wenn es der Name vermuten lässt, nicht mit dem Weizen verwandt und überhaupt kein Getreide. Er gehört zu den Knöterichgewächsen, enthält kein Klebereiweiß und daher (nicht nur) in der glutenfreien Küche beliebt.

Woher kommt Buchweizen und wo wächst er?

Buchweizen kommt ursprünglich aus Zentralasien, vermutlich der russischen Steppe. Er wurde dann nach Europa gebracht, wo er als sogenanntes „Grobkorn“ bekannt wurde. Noch heute wird er in vielen europäischen Ländern angebaut, zum Beispiel in Polen und Russland, aber auch in Frankreich und Deutschland. Er ist ein sogenanntes „Pseudogetreide“, d.h. er gehört nicht zur Familie der Gräser, zu der auch Getreide wie Weizen, Hafer oder Roggen gehören. Er ist eher mit Rhabarber und Sauerampfer verwandt.

Wie sieht das Pseudogetreide aus?

Die Pflanze wird etwa 60 Zentimeter hoch und hat dreieckige Blätter. Die Blüten sind zunächst grünlich-weiß, werden mit der Zeit rosa und schließlich braun, wenn sie reif. Die eigentlichen Buchweizenfrüchte sind kleine, dunkelbraune Samen, die von einer Randschicht umgeben sind.

Wie wird Buchweizen in der Küche verwendet?

Das Pseudogetreide wird sowohl im ganzen, beispielsweise gekocht als Beilage, als auch gemahlen, geflockt oder als Grütze bzw. Graupen verwendet. Er hat einen eher nussigen Geschmack und wird deshalb oft als Ersatz für Reis oder andere Körner in Pilaws oder Getreidesalaten verwendet. Das Mehl schmeckt lecker als Pfannkuchen gebacken – funktioniert auch mit unserem Grundrezept, bei dem Ihr einfach das Mehl austauschen könnt.

In Russland und Polen gehört er zur traditionellen Küche, beispielsweise werden Blinis aus dem Getreideersatz hergestellt, aber auch in Japan hat seine Verwendung eine lange Tradition, die traditionellen Soba-Nudeln werden beispielsweise aus Buchweizenmehl hergestellt.

Ist Buchweizen gesund?

Da Buchweizen kein Gluten enthält, wird er oft als gesunde Alternative zu Weizen angesehen. Er ist reich an Vitaminen (Vitamin E, B1 und B2), Mineralien (u.a. Kalium und Eisen) und Ballaststoffen. Außerdem hat er einen für Pseudogetreide relativ hohen Proteingehalt, mit fast 10 Prozent führt er damit die Proteinrangliste bei den Pseudogetreidearten an.

Für Diabetiker ist interessant, dass er einen niedrigen glykämischen Index, was bedeutet, dass er vom Körper langsam abgebaut wird und nicht zu großen Schwankungen des Blutzuckerspiegels führt.

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