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Energiesparen in der Küche

Die Energiepreise steigen, die Klimakrise nimmt Fahrt auf. Es gibt also zwei wirklich gute Gründe, unseren Energieverbrauch im Blick zu haben und ihn möglichst niedrig zu halten.

Keine Energie ist besser als weniger Energie

Kaufe weniger Küchengadgets

Der harte Punkt zuerst: Jedes zusätzliche Küchengerät, das man nicht kauft, spart Energie. Sowohl in der Herstellung als auch im Betrieb. Für uns als große Fans von allen möglichen Küchengadgets tatsächlich ein Punkt, der nicht so leicht umzusetzen ist. Aber leerere Küchenregale sind schließlich auch ein Vorteil.

Muskelkraft ersetzt Küchengerät

Für viele Arbeiten in der Küche kann auf elektrische Geräte verzichtet werden und somit nicht weniger, sondern gar keine Energie verbraucht werden. Hier einige Ideen:

  • Brot mit einem Brotmesser schneiden statt mit der Brotschneidemaschine
  • Kräuter, Zwiebeln, etc. mit der Hand hacken und schneiden statt mit dem Zerkleinerer
  • Kaffee mit der Hand aufbrühen statt einen Kaffeevollautomaten aufzuheizen
  • Teig mit Hand satt mit der Küchenmaschine kneten. Ist auch sehr sinnliche Arbeit, unbedingt ausprobieren!

Bye-bye Standby-Modus

Viele Geräte in der Küche stehen auf Standby und ziehen permanent Energie. Hier hilft nur: Ausstecken. Alternativ bietet sich eine Steckdosenleiste an, die per Kippschalter ausgeschaltet werden kann.

In vielen Küchen zeigen mehrere Geräte die aktuelle Uhrzeit an und die Kaffeemaschine ist stets bereit. Ein versteckter Energiefresser steckt auch in der Timer-Funktion, etwa bei der Spülmaschine.

Energiesparen am Herd

Nachwärme nutzen

Wer keinen Gas- oder Induktionsherd hat, kann die Hitzezufuhr schon einige Zeit vor dem Kochen ausschalten und so die Nachwärme nutzen.

Deckel drauf

Beim Kochen gilt: Der Deckel auf dem Topf spart richtig Energie, weil die Hitze im Topf bleibt und nicht die Küche heizt.

Mikrowelle oder Herdplatte?

Ob wir ein Gericht auf der Herdplatte oder in der Mikrowelle energieeffizienter aufwärmen, hängt von der Menge ab. Als Faustregel gilt: Bis 400 Gramm Gewicht ist die Mikrowelle die günstigere Variante. Alles darüber wird besser im Topf aufgewärmt. Hier sollte dann die Größe des Topfes zur Menge passen. Je kleiner, umso sparsamer.

Die Mikrowelle zum Auftauen ist zwar praktisch, aber leider energetisch unwirtschaftlich. Die bessere Lösung: Das Auftaugut in den Kühlschrank legen und langsam auftauen lassen. Dauert, ist aber die schonendste Methode – für das Lebensmittel und den Geldbeutel.

Wasser im Wasserkocher erhitzen

Wasser erhitzen wir am energieärmsten im Wasserkocher. Es lohnt sich also auch beim Nudeln kochen, den Wasserkocher voll zu machen. Voraussetzung: Wir erhitzen immer nur so viel Wasser, wie wir tatsächlich brauchen.

Energiesparen beim Backen

Umluft statt Ober-Unter-Hitze

Beim Backofen ist Umluft die energieeffizientere Beheizungsart als Ober-Unter-Hitze. Wer aber ohnehin nur zwei Brötchen aufbacken will, nimmt dafür am besten einen Toaster. Statt einen ganzen Backofen aufzuheizen, bringt dieser die Wärme direkt zum Brötchen.

Vorheizen oft nicht nötig

Bei vielen Gerichte ist ein Vorheizen des Backofens nicht nötig und man kann so einiges an Energie sparen. Ein paar Ausnahmen gibt es jedoch, Pizza oder Brötchen etwa werden besser, wenn sie in einen bereits heißen Ofen geschoben werden.

Energiearm Geschirr spülen

Klingt erstmal unwahrscheinlich, ist aber wahr: Wer die Spülmaschine voll macht und dann mit einem Energiesparprogramm spült, verbraucht weniger Energie als beim Spülen von Hand. zusätzlich wird auch Wasser gespart.

Kühlen und Tiefkühlen

Energieschlucker Kühlschrank

Der Kühlschrank verbraucht weniger Energie, wenn…

  • seine Temperatur auf 6 bis 7 Grad eingestellt ist. Das ist in den allermeisten Fällen ausreichend.
  • wir ihn möglichst selten und kurz öffnen.
  • er an einem kühlen Ort steht.
  • wir nur abgekühlte Lebensmittel hinein stellen.
  • wir ihn nicht zu voll packen. 2/3 Füllmenge sind ideal.

Bei einem Kühlschrank, der älter als 15 Jahre ist, lohnt es sich auf den Energieverbrauch zu schauen, ihn ggf. einmal zu messen und den Kühlschrank eventuell gegen ein neues, energiesparenderes Modell auszutauschen.

Gefrierfach abtauen

Wer einen Gefrierschrank oder ein Gefrierfach hat, sollte darauf achten, dass die Wände eisfrei sind, denn eine dicke Eisschicht ist ein echter Energiefresser. Regelmäßiges Abtauen lohnt sich hier.

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