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Knoblauch

Kaum eine Küche der Welt in der Knoblauch keine Rolle spielt. Die weißen Knollen mit dem intensiven Aroma bereichern Gemüsegerichte genauso wie Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte. Am Geruch scheiden sich die Geister, seiner Verwendung tut das trotzdem keinen Abbruch.

Wie schmeckt Knoblauch?

Knoblauch schmeckt sehr intensiv und hat einen starken, lauchartigen Geschmack und auch Geruch. Grund dafür ist das enthaltene Allicin. Roh gegessen kann Knoblauch ziemlich scharf sein, gekocht wird er viel milder im Geschmack. Im Gewürzregal gibt es die scharfen Zehen auch getrocknet und gemahlen der granuliert. In dieser Form sind sie ebenfalls milder und auch gut zu dosieren.

Knoblauch in der Küche – unzählige Möglichkeiten

Das Aroma der Zehen gibt vielen Gerichten einen interessanten Touch und ist den Küchen rund um die Welt beliebt – von Europa, über Asien bis nach Lateinamerika. Er passt gut zu Gemüsegerichten mit Tomaten, Auberginen, Kürbis, Pilzen und vielen anderen Sorten, ist aber auch ideal für die Verwendung in einer Grillmarinade, in Saucen und Dips, zu Meerfrüchten etc. pp. Nicht wegzudenken ist er etwa aus diesen Gerichten:

Oder probiert einmal unsere sommerlichen Ofengarnelen:

Werden die Zehen frisch verwendet, werden sie fein gehackt oder in dünne Scheiben geschnitten und dann frisch verwendet oder angebraten. Dabei sollte man darauf achten, dass das Fett nicht zu heiß wird, da die Zehen leicht und schnell verbrennen. Wenn die Speisen eine Zeit ziehen, wird der Geschmack noch intensiver. Dieser Effekt kann gewünscht sein, ein Dip, der die Nacht im Kühlschrank verbracht hat, kann aber durchaus zu intensiv werden.

Lecker ist auch Knoblauch-Öl, z.B. indem man es über die Pizza oder Pasta-Gerichte träufelt.

Wo wächst Knoblauch?

Knoblauch stammt ursprünglich aus Zentralasien, wird aber mittlerweile überall auf der Welt angebaut. China ist der größte Produzent von Knoblauch, gefolgt von Indien, Ägypten und Südkorea. Er gehört zur Familie der Alliumgewächse, zu denen auch Zwiebeln und Lauch gehören.

Wie lagert man Knoblauch?

Knoblauch kann an einem kühlen, dunklen Ort bis zu zwei Monate gelagert werden. Sobald der Knoblauch geschält oder gehackt wurde, sollte er innerhalb weniger Tage verwendet.

Um die Haltbarkeit von Knoblauch zu verlängern, kannst du ihn in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Roher Knoblauch hält sich im Kühlschrank zwei bis drei Wochen, während gekochter oder in Öl eingelegter Knoblauch, z.B. als Knoblauchpaste, bis zu sechs Monate haltbar ist.

Als Pulver oder granuliert sollte er ebenfalls innerhalb weniger Monate aufgebraucht werden und kühl und lichtgeschützt lagern.

Sind die weißen Zehen gesund?

Knoblauch wird schon seit Jahrhunderten medizinisch genutzt. Am bekanntesten ist er als natürliches Mittel gegen Erkältungen und Grippe, aber Knoblauch hat noch viele andere gesundheitliche Vorteile.

Die weißen Zehen sind reich an Antioxidantien, die den Körper vor Krankheiten schützen können. Außerdem enthält er Verbindungen mit antimikrobiellen und antiviralen Eigenschaften, die das Immunsystem stärken können. Neben seiner immunstärkenden Wirkung kann Knoblauch bei hohem Blutdruck unterstützen und sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken.

Um den größten Nutzen aus Knoblauch zu ziehen, solltest du ihn am besten roh essen. Durch das Zerdrücken oder Hacken von Knoblauch wird in Verbindung mit Luft Allicin freigesetzt, das für die gesundheitlichen Vorteile der Knolle verantwortlich ist.

Kann man zu viel Knoblauch essen?

Wer ordentlich Knoblauch gegessen hat, dessen Körpergeruch und vor allem der Atem werden es verraten. Helfen kann hier das Kauen von frischer Petersilie, aber vor einem Zahnarztbesuch oder einem wichtigen Termin sollte man doch besser darauf verzichten.

Der Verzehr großer Mengen rohen Knoblauchs kann außerdem bei empfindlichen Personen den Blutdruck ordentlich senken und Magen-Darm-Beschwerden verursachen.

Leckere Rezepte mit Knoblauch

Wichtiger Hinweis 
Dieser Artikel enthält allgemeine Hinweise, die nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt wurden, er dient nicht der Selbstdiagnose oder -behandlung. Bitte konsultieren Sie bei gesundheitlichen Beschwerden immer Ihren Arzt oder lassen Sie sich von Ihrem Apotheker beraten.

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