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Muskatnuss und Macis

Die Muskatnuss ist ein vielseitiges Gewürz und ist mit ihrem warmen und würzigen Geschmack in vielen Gerichten eine Bereicherung. Die Nuss, die eigentlich keine ist, erfreut sich nicht nur in ihren Herkunftsländern Indonesien und Indien, sondern auch in Europa, großer Beliebtheit. Neben der Muskatnuss wird auch die Muskatblüte (auch Macis genannt), vom gleichen Baum, in der Küche verwendet.

Weder Nuss noch Blüte

Zwar heißen die Gewürze Muskatnuss und Muskatblüte, doch eigentlich sind diese Bezeichnungen falsch: Die Muskatnuss ist botanisch keine Nuss, sondern die getrockneten Samen eines immergrünen Baumes. Die Muskatblüte hingegen ist die getrocknete Hülle des Muskatnusssamens, also keine Blüte.

Wie wird Muskatnuss verwendet?

Muskatnuss wird in vielen Küchen auf der ganzen Welt als Gewürz verwendet. Sie hat einen warmen, süßen Geschmack und wird oft zum Kochen und Backen verwendet. Sie kann in süßen oder herzhaften Gerichten verwendet werden. Jeder kennt sie in weihnachtlichen Leckereien wie Lebkuchen oder Spekulatius, aber auch in einem Kartoffelbrei darf sie nicht fehlen. Ihr Aroma harmoniert wunderbar mit Kartoffeln, Blumenkohl, Spinat und Kohlrabi.

Die Nüsse bewahrt man am besten in einem lichtundurchlässigen Glas auf und reibt sie jeweils am Ende der Kochzeit mit einer Muskatreibe* frisch über das Gericht, den so kann sich das Aroma ideal entfalten. Als ganze Nüsse halten sie bis zu vier Jahre ohne ihr Aroma zu verlieren, bereits gemahlen sollte sie innerhalb weniger Monate aufgebraucht werden.

Die Muskatblüte ist ein weniger verbreitetes Gewürz, hat aber einen ähnlichen Geschmack wie Muskatnuss. Sie wird oft in der indischen und nahöstlichen Küche verwendet.

Gesunde Muskatnuss, aber nur in Maßen

Mit ihren ätherischen Ölen ist die Muskatnuss seit langem für ihre medizinischen Eigenschaften bekannt. Sie soll eine beruhigende Wirkung haben und die Verdauung fördern. Außerdem wirkt sie gegen Übelkeit, Blähungen und Durchfall. Das Muskatnussöl gilt als schmerzlindernd.

Muskatnuss sollte jedoch nur in Maßen konsumiert werden, da sie den Stoff Myristicin enthält, der in großen Mengen u.a. Halluzinationen und Magenkrämpfe hervorrufen kann. In kleinen Mengen gilt sie jedoch als unbedenklich und sogar gesund

Wo wächst der Muskatbaum?

Die Muskatnuss ist der Samen des immergrünen Baumes Myristica fragrans und ist auf den Banda-Inseln in Indonesien heimisch. Die Muskatnuss ist die einzige tropische Frucht, aus der zwei verschiedene Gewürze gewonnen werden. Der wissenschaftliche Name dieses tropischen Baumes ist Myristica fragrans und er ist auch als Muskatnuss oder mystische Nuss bekannt. Die Bäume können bis zu 20 Meter hoch werden und leben etwa 50 Jahre lang.

Wichtiger Hinweis 
Dieser Artikel enthält allgemeine Hinweise, die nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt wurden, er dient nicht der Selbstdiagnose oder -behandlung. Bitte konsultieren Sie bei gesundheitlichen Beschwerden immer Ihren Arzt oder lassen Sie sich von Ihrem Apotheker beraten.

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