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Pfeffer – diese Sorten gibt es

Pfeffer ist gleich Pfeffer? Weit gefehlt! Jede Sorte wird zum Würzen von Speisen verwendet und hat einen mehr oder weniger scharfen, würzigen Geschmack. Doch es gibt viele verschiedene Pfeffersorten, darunter schwarzer Pfeffer, weißer Pfeffer, roter Pfeffer und grüner Pfeffer. Jede Sorte hat ihren eigenen, einzigartigen Geschmack, die unterschiedlichen Sorten unterscheiden sich erheblich im Geschmack und der Verwendung, manche sind sogar gar keine Pfeffer, sondern tragen nur den Namen. Verschaffen wir uns mal einen Überblick über die wichtigsten Sorten:

Schwarzer Pfeffer

Schwarzer Pfeffer ist der häufigste Pfeffer der Welt, er wird aus den getrockneten, unreifen Beeren der Pfefferpflanze gewonnen. Schwarzer Pfeffer hat einen scharfen, würzigen Geschmack und wird universal zum Würzen von Fleisch, Fisch, Gemüsegerichten und Salaten verwendet.

Weißer Pfeffer

Weißer Pfeffer wird aus den reifen roten Beeren der Pfefferpflanze gewonnen. Die Beeren werden gepflückt, wenn sie reif sind, und dann für etwa zwei Wochen in Wasser eingeweicht. So lässt sich das rote Fruchtfleisch der Beeren leicht ablösen. Dann werden die Beeren getrocknet und zu einem Pulver gemahlen.

Rosa Pfeffer

Rosa Pfeffer ist kein echter Pfeffer, sondern eine getrocknete Beere des brasilianischen Pfefferbaums. Die Beeren werden zu einem Pulver gemahlen und haben einen fruchtigen, leicht würzigen Geschmack.

>> Mehr zum rosa Pfeffer

Roter Pfeffer

Echter roter Pfeffer ist (im Gegensatz zum rosa Pfeffer, mit dem er häufig verwechselt wird) sehr selten zu bekommen und sehr teuer. Die Beeren werden getrocknet und dann zu einem Pulver gemahlen.

Grüner Pfeffer

Grüner Pfeffer wird aus den unreifen Beeren der Pfefferpflanze gewonnen. Die Beeren werden entweder in Lake eingelegt oder getrocknet und dann zu einem Pulver gemahlen. Grüner Pfeffer hat einen milden, leicht scharfen Geschmack.

>> mehr zum grünen Pfeffer

Langpfeffer

Langpfeffer (auch Bengalischer Pfeffer genannt) gilt als die Urform unseres bekannten Pfeffers und ist in Indonesien heimisch.

Tasmanischer Pfeffer

Dieser Pfeffer wird auch australischer Bergpfeffer genannt und ist eine Besonderheit für Scharf-Liebhaber, denn er ist deutlich schärfer als der herkömmliche schwarze Pfeffer. Botanisch gesehen ist der Bergpfeffer gar kein Pfeffer, sondern ein Mitglied der Familie der Winteracecae. Er wird immer noch wild gesammelt und ist daher recht teuer, beliebt ist er vor allem in der Spitzengastronomie.

Tellicherry Pfeffer

Diese schwarze Pfeffersorte stammt von der Malabarküste in Indien, genauer aus der Stadt Tellycherry, und gilt als der König unter den schwarzen Pfeffern.

Malabar-Pfeffer

Diese schwarze Pfeffersorte, die auch Tigerpfeffer genannt wird, stammt ebenfalls von der Malabarküste in Indien und gilt als eine der beliebtesten Pfeffersorten der Welt. Der hochwertige Pfeffer schmeckt intensiv mit einem warmen Aroma.

Szechuanpfeffer

Auch dies ist kein echter Pfeffer, sondern eine getrocknete Beere des chinesischen Stacheleschenbaums. Der Szechuanpfeffer hat einen zitronig-pfeffrigen Geschmack und wird deshalb auch Zitronenpfeffer genannt. Er ist in der asiatischen Küche sehr beliebt. Er wird oft zum Würzen von Suppen, Soßen und Pfannengerichten verwendet. Es gibt ihn gemahlen, im Ganzen oder auch gleich in einer Mühle*.

Kubebenpfeffer

Kubebenpfeffer wird auch (wegen seines kleinen Stiels) Schwanzpfeffer genannt und ist auf der Insel Java in Indonesien heimisch. Er ist mit dem echten Pfeffer verwandet und gehört ebenfalls zu den Pfeffergewächsen. Verwendet werden die Früchte des bis zu sechs Meter hohen Klettergewächses. Er schmeckt scharf und leicht bitter.

Warenkunde Pfeffer

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